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Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik
Technische Universität Wien 
Getreidemarkt 9
1060 Wien, Austria
Tel.: +43 1 58801 31500
Fax: +43 1 58801 31599
Mail: info[at]ifa.tuwien.ac.at

Öffnungszeiten Sekretariat:
Mo-Fr: 8-16 Uhr
An der Technischen Hochschule in Wien hatte schon 1904 Professor Baudiss über Kolbenbrennmotoren (Otto- und Dieselmotoren) gelesen, damals noch im Zusammenhang mit, Konstruktionsübungen über Kolbendampfmaschinen. In der Zeit zwischen den beiden großen Kriegen nahm die Entwicklung der Verbrennungskraftmaschine zum Leichtmotor einen stürmischen Aufschwung, nicht zuletzt dank der Hilfe, die dem Konstrukteur und Motorbauer durch wissenschaftliche Forschung geboten wurde. Bis dahin hatte die reine Empirie das Feld beherrscht. In allen motorischen Transportmitteln zu Lande, zu Wasser und in der Luft setzte ein ungeahnter Siegeszug der Verbrennungskraftmaschine ein.

Teilung der Fachgebiete
Im Jahre 1928 beantragte das Professorenkollegium, das Fachgebiet Wärmekraftmaschinen zu teilen und eine eigene Lehrkanzel für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen zu errichten. Damit erstand diesem wichtigen Fachgebiet des Maschinenbaues an der Technischen Hochschule Wien eine eigene Lehr- und Forschungsstätte. Die ehemalige Reitschulhalle der früheren Kriegsschule im Gebäudeblock Getreidemarkt - Dreihufeisengasse (jetzt Lehargasse) - Gumpendorfer Straße wurde für die Hochschule adaptiert, und somit stand dem Institut Raum zur Aufstellung eines Hesselmann-Zweizylinder-Viertakt- Dieselmotors mit 100 PS bei 300 U/min sowie für kleinere Leistungsbremsen für Brennmotoren zur Verfügung.
1937 gelang die Anschaffung eines ASTM-CFR-Klopfmotors zu erhalten. Bis zur Zerstörung der Maschinenhalle durch einen Fliegerangriff am 12. 3. 1945 konnten mit diesem Motor genügend Otto-Kraftstoffproben durchgeführt werden um weitere Anschaffungen für das Labor bestreiten zu können.

Wiederaufbau
1952 wurde mit dem Erdaushub für das IVK begonnen, und nach mehrfachen Unterbrechungen war 1958 das Gebäude einigermaßen baufertig. Aus außerordentlichen Dotationen und der Marshallplanhilfe konnten 1954-1957 noch zwei weitere Prüfmotoren (CFR-Diesel und Aufladeprüfstand) aufgestellt werden. Die Werkstätten konnten erst 1962 eingerichtet werden. Auch blieben den Hochschulen schon damals nur verhältnismäßig geringe Mittel, die bis auf den heutigen Tag mit den wachsenden Bedürfnissen infolge der seit 1956 verdoppelten Zahl der Studierenden und des Nachholbedarfs an zeitgemäßen Forschungseinrichtungen nicht Schritt halten.
1962 erfolgte der Einbau eines dynamischen 4-Trommel-Rollprüfstand. Dieser erlaubt die Simulierung der Fahrwiderstände auf der Straße und eignet sich für dynamische Untersuchungen aller Art an Personenkraftwagen bis 180 km/h .Im Jänner 1974 übernimmt Prof. Hans-Peter Lenz das Institut. Seit der Emeritierung des weltweit bekannten Prof. Lenz im Jahr 2002 wird das Institut von Univ. Prof. Dr. Bernhard Geringer geleitet. Unter der Leitung von Prof. Geringer hat sich das Institut als wissenschaftliche Stelle für Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben und Kraftstoffen weiterentwickelt. Derzeit umfasst es 31 wissenschaftliche Mitarbeiter und 26 systemerhaltende Fachkräfte.